Klassische Massage

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"Die Kunst der achtsamen Berührung"



Altbewährt und immer wieder neu

…über die Haut zum gesamten Organismus
Die klassische Massage gehört zu den ältesten Behandlungsmethoden der Medizin und ist nachweislich in allen Kulturen verwurzelt. Dabei spielt die Hand als ältestes, einfühlsamstes und bis heute nicht zu entbehrendes Massage“werkzeug“ eine bedeutende Rolle.
Die Haut ist mit einer Oberfläche von etwa 1,5-2 m² unser größtes Organ. Sie spielt neben ihren wichtigen Schutz-, Wärmeregulierungs-, Ausscheidungs- und Immunfunktionen auch eine ganz spezielle Rolle für unser Wohlbefinden. Über 5 Millionen hochsensibler Sinneszellen warten nur darauf, Berührungen zu empfangen. Sobald Haut auf Haut trifft, entsteht ein Reiz, der von winzigen Rezeptoren aufgenommen und blitzschnell auf Nervenbahnen über das Rückenmark an das Gehirn weitergeleitet wird. Hier finden hochkomplexe und weitreichende Reaktionen statt, die auf den gesamten Körper und die Psyche wirken (z.B. eine allgemeine Entspannung und die Aktivierung des Immunsystems).

…die Muskulatur als Spiegel der Befindlichkeit
Betrachten wir näher unsere Muskulatur: Sie reagiert jederzeit auf unterschiedlichste Reize wie Wärme, Kälte und Druck. Aber auch Emotionen wie Stress, Wut, Trauer, Angst, Schock etc. manifestieren sich in unserer Muskulatur und lassen sie verhärten. Ausgeglichenheit, Glück, Liebe und Harmonie hingegen lassen unsere Muskulatur geschmeidig und locker werden.
Die Massage ist zur Lockerung der Muskulatur eine gute Hilfe: Durch den Druck der Hände (Reibung, Streichung, Knetung, Vibration und Klopfen) wird die Produktion von Endorphinen angeregt, welche Stress mindern, Angst nehmen und Schmerzen lindern können. Sie sorgen für ein Wohlgefühl, die Atmung wird ruhiger, Spannungen werden gelöst – „Loslassen“ wird auf allen Ebenen ermöglicht.
Eine klassische Massage schenkt dem Menschen somit neue Kraft und Vitalität, sie stellt die Harmonie des Organismus wieder her und kann die Seele in Einklang bringen. Des Weiteren werden die Muskeln und die Faszien durch Massage direkt angeregt - eine Tonusregulierung findet statt. Das Gewebe wird vermehrt durchblutet und mit einer Extradosis an Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Blut und auch Lymphe strömen rascher - die Ausscheidung von Stoffwechselschlacken wird gefördert. 

Geschichte der Massage
Als Therapieform ist die Massage wahrscheinlich vor mehr als 5000 Jahren in China und in Mesopotamien entstanden. Die ersten Massagegriffe wurden im Jahre 2700 v.Chr. von dem Chinesen Kong Fu beschrieben. Ihre Bedeutung im alten China muss groß gewesen sein, denn Kaiser Jaune (2598 v. Chr.) hat die Massage als eines der vier Teilgebiete der Medizin genannt.
In den großen Kulturen der Ägypter, Griechen und Römer wurde die Massage zur Harmonisierung von Leib, Seele und Geist - meist im Zusammenklang mit Thermalbädern und Gymnastik - praktiziert.
Der Grieche Hippokrates (460-370 v.Chr.), als Begründer der erfahrungswissenschaftlich orientierten Medizin, war wohl der erste Arzt, der sich ausführlich mit der Massage beschäftigte. Er setzte die Massage auch zur Behandlung von Krankheiten ein.
Ca. 1000 n.Chr. ging das Wissen um die “äußere und innere Harmonie” des Menschen verloren. Die Massage wurde nur noch zur Auflösung von Ablagerungen im Muskel angewendet, als so genannte Athletikmassage.
Mit dem Aufkommen der Naturwissenschaften im 18. und 19. Jahrhundert begannen die ersten systematischen Untersuchungen über die von der Massage bewirkten physiologischen Vorgänge im Körper und deren Heilwirkungen. Die erste medizinische Ausbildungsstätte für Massage wurde in Schweden durch Piere Henri-Ling (1776-1837) gegründet. Hier liegt die Wiege aller modernen physikalischen Therapieformen unserer Zeit - auch die Klassische Massage entstand hier.

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